Schimmel in der Mietwohnung

 

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Schimmel MietwohnungSchimmel in der Mietwohnung ist ein häufiger Grund für Rechtsstreitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter. Und tatsächlich ist ein Schimmelbefall nicht selten ein erheblicher Mietmangel. Häufige Inhalte dieser Streitigkeiten betreffen das Thema Mietminderung durch Schimmel, die Kostenübernahme des Gutachters, die Verantwortung für den Schimmel in der Mietwohnung sowie Fragen zur Kündigung des Mietverhältnisses. Z.B. äußert sich schwarzer Schimmel durch schwarze Flecken an der Wand.

Dabei sind viele Rechte und Pflichten von Mieter und Vermieter diesbezüglich bereits durch Gesetz und dauernde Rechtsprechung geregelt. Wir werden versuchen, einige Fragen zur Problematik von Schimmel in der Mietwohnung zu klären und wollen Sie mit praktischen Informationen und rechtlichen Hinweisen unterstützen.

Schimmel in der Mietwohnung: Rechte und Pflichten des Mieters

Grundsätzlich ist der Mieter verpflichtet, dem Vermieter unverzüglich auf den Schimmel in der Mietwohnung hinzuweisen. Wird dies unterlassen, so kann der Mieter im Nachhinein keine durch den Schimmelbefall verursachten Folgeschäden (etwa an Möbeln) geltend machen. Der Mieter ist weiterhin dafür verantwortlich, durch sein Verhalten keine Schimmelbildung zu verursachen. Dieser Pflicht kommt er in der Regel nach, wenn er ordnungsgemäß heizt und lüftet und keine vermeidbaren Feuchtigkeitsquellen in die Wohnung einbringt (trocknende Wäsche). Sofern im Mietvertrag nichts anderes vereinbart wurde, ist er hingegen nicht verpflichtet, die Möbel in angemessenem Abstand zu einer Außenwand zu positionieren.

Entsprechendes Wohnverhalten gegen Schimmel in der Mietwohnung

Der Mieter muss sein Wohnverhalten weiterhin am Bauzustand des Gebäudes ausrichten. Dabei dürfen ihm aber keine unzumutbaren Anstrengungen auferlegt werden. So unterliegt er beispielsweise keiner Verpflichtung, einen Neubau "trockenzuheizen", wenn entsprechendes Wohnverhalten nicht im Mietvertrag fixiert ist. Ebenso kann ein Mieter nicht zu mehrmals täglichem Lüften verpflichtet werden. Dagegen ist er für den Duschbereich besonders verpflichtet, stets für eine ausreichende Trockung der Kacheln zu sorgen. Ebenfalls ist der Mieter im Falle einer festgestellten, starken Belastung durch Schimmel in der Mietwohnung zum befristeten Auszug aufgefordert, da ansonsten aus gesundheitlichen Problemen entstehen könnende Schadensersatzansprüche an den Vermieter gemindert werden könnten.

Rechte und Pflichten des Vermieters bei Schimmel in der Mietwohnung

Mietmangel bei SchimmelGrundsätzlich ist der Vermieter für die Beseitigung von Schimmel in der Mietwohnung zuständig. Ebenso ist der Vermieter bei Streitigkeiten wegen Schimmel in der Mietwohnung dazu verpflichtet, dem Mieter nachzuweisen, dass die Schimmelbildung auf dessen Wohnverhalten zurückzuführen ist. Daher sollte er den Beweis antreten können, dass kein von ihm zu vertretender Baumangel Grund für die Bildung des Schimmels ist. Ist er dazu in der Lage, so hat der Mieter nachzuweisen, dass sein Wohnverhalten nicht Ursache des Schimmels ist.

Sollten sowohl Baumängel als auch falsches Wohnverhalten als Ursache für den Schimmel in der Mietwohnung denkbar sein, so muss der Vermieter beweisen, dass der bauliche Zustand der Mietsache gänzlich als Ursache für den Schimmelbefall ausscheidet. Möchte der Vermieter ein außerhalb der gewöhnlichen Wohnraumnutzung liegendes Wohnverhalten des Mieters einfordern, so ist dieses im Mietvertrag zu vereinbaren.

Kündigungsrecht bei Schimmel in der Mietwohnung

Tritt Schimmel in der Mietwohnung auf, besteht grundsätzlich die Möglichkeit der fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses. Dies wird so begründet, dass Schimmel in der Mietwohnung geeignet sind, eine gesundheitsgefährdende Situationen für den Bewohner zu erzeugen. Hierfür müssen aber einige Bedingungen erfüllt sein. Unzweifelhaft ist die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses dann möglich, wenn der Schimmelpilzbefall großflächig ist, und durch als gesundheitsgefährlich bekannte Gattungen hervorgerufen wird. Umgekehrt rechtfertigt der bloße Verdacht auf eine Gesundheitsgefährdung (Anscheinsgefahr) durch einen Schimmelbefall keine fristlose Kündigung. Desweiteren kann der Mieter eine fristlose Kündigung nach BGB §569 nur dann aussprechen, wenn der von ihm angezeigte Mangel trotz leichter Möglichkeit der Beseitigung durch den Vermieter auch nach einer Fristsetzung durch den Mieter nicht erfolgt ist. In der Folge hat der Mieter zunächst eine Sanierung des Mangels auf Kosten des Vermieters einzuleiten.

Für den Vermieter sind im Gesetz keine derartigen Kündigungsrechte vorgesehen.

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