Luftfeuchtigkeitsmesser

Luftfeuchtigkeitsmesser SchimmelLuftfeuchtigkeitsmesser werden auch als Hygrometer bezeichnet. Diese Bezeichnung ist den griechischen Begriffen hygrós und métron entlehnt, die "feucht" und "Maß" bedeuten. Ein Luftfeuchtigkeitsmesser dient in der Praxis zur Feststellung der Luftfeuchtigkeit in einem Raum. Damit spielt er eine wichtige Rolle bei der Schimmelprävention, da Feuchtigkeit der entscheidende Faktor bei der Bildung von Schimmel ist. Luftfeuchtigkeitsmesser werden in verschiedenen Ausfertigungen angeboten, die sich bei Preis und Funktionsumfang teilweise deutlich unterscheiden. Ebenso sind in manche Luftentfeuchter Luftfeuchtigkeitsmesser bereits eingebaut, sodaß die Geräte bei kritischen Luftfeuchtigkeitswerten aktiv werden.

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Luftfeuchtigkeitsmesser: Sinn und Verwendung

Luftfeuchtigkeitsmesser können auf verschiedene Weisen einen Beitrag zur Schimmelprävention leisten. Grundsätzlich ermöglichen Sie es, in Innenräumen eine zu hohe relative Luftfeuchtigkeit festzustellen. So sind sie ein geeigneter Indikator, den Zeitpunkt des nächsten Luftaustauschs anzuzeigen. Ebenfalls können Luftfeuchtigkeitsmesser auf einen baulichen Mangel hinweisen, wenn die Messergebnisse bereits kurze Zeit nach einem kompletten Luftaustausch wieder kritisch erhöhte Werte anzeigen. Vermieter können Mietern, denen die Dringlichkeit eines richtigen Heiz- und Luftverhaltens noch exemplarisch aufgezeigt werden muss, durch das kurzzeitige Aufstellen eines Luftfeuchtigkeitsmessers sehr anschaulich demonstrieren, wie sich etwa durch Stoßlüften der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft in kurzer Zeit senken lässt.

Was ist Luftfeuchtigkeit überhaupt?

Luftfeuchtigkeit bedeutet in erster Linie den Anteil von Wasserdampf in der Luft. Dabei lässt sich die Luftfeuchtigkeit auf verschiedene Arten darstellen. So gibt die absolute Luftfeuchtigkeit an, wie viel Wasserdampf insgesamt in einer bestimmten Menge Luft enthalten ist. Die maximale Luftfeuchtigkeit gibt wiederum die Höchstmenge Wasserdampf an, die bei einer bestimmten Temperatur von der Luft aufgenommen werden kann. Für die Beurteilung der Luftfeuchte in Innenräumen ist die sogenannte relative Luftfeuchtigkeit von entscheidender Bedeutung. Sie benennt das Verhältnis zwischen der absoluten Luftfeuchtigkeit und der Maximalen Luftfeuchtigkeit. Sie sollte in Innenräumen bei ca. 50% liegen, um ein angenehmes Wohnklima sowie eine Absicherung gegen das Wachstum von Schimmelpilzen zu erreichen.

Tipps: Luftfeuchte und Luftfeuchtigkeitsmesser

  • Warme Luft nimmt Feuchtigkeit besser auf als kalte Luft: Lassen Sie Räume also nicht auskühlen ( ca. 20°C im Wohnbereich, 21°C im Bad, 16-18°C im Schlafzimmer)

  • Die relative Luftfeuchte in einem Raum sollte niemals dauerhaft über einem Wert von 65% liegen

  • Regelmäßiges Stoßlüften sorgt für einen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch

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