Durch eine Schimmelpilzanalyse einen Schimmelbefall erkennen

Schimmelanalyse SchimmelpilzanalyseDurch eine Schimmelpilzanalyse ist es oftmals möglich, einen tatsächlichen Schimmelbefall zu erkennen. Denn nicht selten sind die Anzeichen für einen Schimmelpilzbefall trügerisch. So können die schwarzen Flecken auf der Wand durch sogenannte Fogging-Prozesse entstehen, und ebenso können vermeintlich klassische Symptome und Gesundheitsbeschwerden durch eine Schimmelpilzbelastung andere Ursachen haben.

Um Sicherheit darüber zu erlangen, ob eine verdächtige Stelle oder die Raumluft tatsächlich durch Schimmel oder Schimmelsporen belastet ist, bietet sich eine Schimmelpilzanalyse an. Auf diese Weise können Sie einen Verdacht bekräftigen oder ausräumen.

Hier finden Sie den Beitrag: Schimmel Test: Welches Testverfahren für Ihre Situation?

Sicherheit durch eine Schimmepilzanalyse

Einen Schimmelbefall zu erkennen, ist nicht immer unproblematisch. Zunächst liegt in der Regel ein Verdacht vor, dass ein Raum durch Schimmelpilzsporen belastet oder dass eine Wand oder ein Möbelstück durch Schimmelpilze befallen ist. So ist etwa ein unangenehmer, muffliger Geruch in der Wohnung oft ein erster Hinweis auf Schimmel. Dieser Geruch entsteht durch Stoffwechselprodukte der Schimmelpilze, den VOC ( flüchtige organische Verbindungen). Daraus lässt sich allerdings noch nicht ableiten, dass Schimmelpilze die Quelle der Geruchsbelästigung sind. Denn auch andere mikrobiologische Organismen sowie Baustoffe und Möbel können übelriechende VOC freisetzen.

Eine Schimmelpilzanalyse kann in diesem Fall über eine erhöhte Sporenkonzentration in der Raumluft oder, sofern eine konkrete Stelle im Verdacht des Schimmelbefalls in der Wohnung steht, über eine Abklatschprobe Klahrheit über die Ursache der Geruchsbelästigung schaffen.

Durch eine Schimmelpilzanalyse Fogging-Effekte und Schimmel unterscheiden

Ebenso ist ein scheinbar klares Indiz, die mit dunklen Flecken überzogene Wand, nicht immer ein Beweis für Schimmel in der Wohnung. Durch sogenannte Fogging-Effekte können sich Wände dunkel verfärben, besonders in der kalten Jahreszeit und in frisch renovierten Wohnungen. Dieser im Deutschen als Schwarzstaub bezeichnete dunkle Schleier wird wahrscheinlich durch die Ansammlung von VOC sowie durch Ausdünstungen von Baustoffen verursacht. Oftmals werden durch Schwarzstaub verunzierte Wände fälschlich als schimmelbefallen gedeutet. Dabei spielen Schimmelpilze keine bedeutende Rolle für die Bildung von Schwarzstaub. Allerdings sammelt sich Schwarzstaub an den gleichen Stellen in der Wohnung, die auch Schimmel für das Wachstum bevorzugen: auf kalten Oberflächen, etwa an Wärmebrücken.

Eine Schimmelpilzanalyse im Abklatschverfahren kann helfen, zwischen einem Fogging-Effekt und einem Schimmelbefall zu unterscheiden.

Mit einer Schimmelpilzanalyse Gesundheitsgefahren abklären

Ein anderer Hinweis auf Schimmel ist ein diffuses Gefühl des Unwohlseins. Viele Betroffene leiden unter dem sogenanntem Sick-Building-Syndrom. Durch den längeren Aufenthalt in Räumen mit belasteter Atemluft kann es zu grippeähnlichen Symptomen, Kopfschmerzen, Gereiztheit und ähnlichen Symptomen kommen. Der Grund hierfür sind als Raumgifte bezeichnete Stoffe, die in der Luft enthalten sind. Befindet sich in einem Raum etwa eine Schimmelpilzquelle, kann es in der Raumluft zu stark erhöhten Schimmelsporenkonzentrationen kommen sowie zur erhöhten Freisetzung anderer Stoffwechselprodukte der Schimmel. Insbesondere die Schimmelsporen gefährden die Qualität der Raumluft, da sie Träger von Schimmelpilzgiften sein können. Diese Gifte sind in der Lage, sich über längere Zeit im Körper anzureichern und eine chronische Vergiftung auszulösen.

Eine Schimmelpilzanalyse im Passivverfahren kann über Schimmelpilzbelastungen der Raumluft informieren.

 

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