Weißer Schimmel

Weißer Schimmel ist ebenfalls eines der vielen Erscheinungsbilder von Schimmelpilzen. Neben weißem gibt es auch grünen, roten, gelben und schwarzen Schimmel. Es gibt eine große Vielfalt. Oft begegnet man weißem Schimmel z.B. auf verschimmelten Lebensmitteln wie Obst und Gemüse. Es bildet sich ein weißer, flaumig wirkender Belag. Zum Teil ähnelt weißer Schimmel auch Spinnweben, die sich z.B. über das Lebensmittel ziehen.
Egal, welche Farbe Schimmel aufweist, alle Schimmelpilzsporen können auf Dauer die Gesundheit gefährden und es sollte sich um eine Entfernung bemüht werden. Diese sind in der Raumluft können über die Atemwege aufgenommen werden und Krankheiten verursachen.

Weißer Schimmel – Gesundheitsgefahren

Schimmelpilzsporen kommen in der freien Natur überall vor. Sie sind beteiligt an der Zersetzung von organischem Material und somit ein fester Bestandteil natürlicher Vorgänge. Schimmel siedelt sich dort an, wo er optimale Wachstumsbedingungen vorfindet. Genügend Nährstoffe und ein gewisser Grad an Feuchtigkeit begünstigen das Wachstum. Generell lässt sich ein Kontakt zu Schimmel nicht vollständig vermeiden. Die Schimmelpilzsporen befinden sich in der Luft und gelangen über unsere Kleidung oder ein geöffnetes Fenster in die Wohnräume.
Weißer Schimmel (und Schimmel allgemein) ist vor allem dann gesundheitsgefährdend, wenn ein starker Befall in den eigenen vier Wänden vorliegt und man auf Dauer diesem Befall ausgesetzt ist. Schimmelpilzsporen gelangen von befallenen Flächen in die Raumluft und werden eingeatmet. Sie können die menschliche und auch tierische Gesundheit beeinträchtigen. Schimmelpilzallergien sind dabei keine Seltenheit. Symptome können z.B. sein: Kopfschmerzen, Müdigkeit und Magen-Darm-Beschwerden.

Grundsätzlich sollten Sie einen Schimmel Befall ernst nehmen und diesen möglichst bald entfernen oder entfernen lassen.

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Weißer Schimmel – welche Arten zählen zum weißen Schimmel?

Es lässt sich nicht genau sagen, welche Schimmel Arten bei weißem Schimmel vorliegen. Oft ist für die Farbgebung des Flaums der Untergrund, auf dem der Schimmel wächst maßgebend. Anhand einer Farbe lassen sich keine Schlüsse auf die Schimmelpilzgattung oder Schimmelpilzart ziehen. Zudem kann sich die Farbe des Belags im fortgeschrittenen Wachstumsstadium verändern und z.B. schwarz werden.

Die genaue Schimmelpilzgattung lässt sich nicht anhand der Farbe herausfinden. Nur eine Laboranalyse durch Experten kann ermitteln, welche Gattung sich hinter dem weißen Schimmel verbirgt.


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Weißer Schimmel – wo tritt er auf?

Weißer Schimmel tritt an verschiedenen Orten auf. Oft entdeckt man ihn z.B. an verdorbenen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse. Ist in einer Frucht ein Loch, kann Schimmel ideal auf der feuchten Oberfläche wachsen. Verschimmelte Lebensmittel sollte Sie umgehend draußen im Müll entsorgen.
Schimmel kann sich aber auch an Wänden bilden und wird auf Grund seiner hellen Farbe an weißen Wänden kaum oder gar nicht erkannt.
Ein wesentlicher Faktor für das Vorkommen von Schimmel sind die optimalen Wachstumsbedingungen für die Sporen. Diese brauchen ein gutes Nährstoffangebot (organische Materialien, wie Lebensmittel, Tapeten usw.), hohe Feuchtigkeit und eine ideale Temperatur, die von Schimmelpilzgattung zu Schimmelpilzgattung variiert.

Weißer Schimmel oder Ausblühung?

Oft wird weißer Schimmel mit Ausblühungen von Salzen (z.B. Salpeter) oder Salzkrusten an Wänden (z.B. im Keller) verwechselt.
Gelangt Feuchtigkeit in eine Wand, kann diese dafür sorgen, dass sich aus den Baustoffen in der Wand Salze herauslösen. Weißer Schimmel und die Salzkristalle, die aus der Wand treten, sehen sich sehr ähnlich.

Wenn die Salze an der Wandoberfläche trocknen, kristallisieren sie.
Da Salze Wasser bzw. Feuchtigkeit aus der Luft binden, besteht die Möglichkeit, dass dadurch das Wachstum von Schimmel an der Wand begünstigt wird.

 

 

 

 

 

 

 

Kein weißer Schimmel, sondern Salpeterausblühungen!

Weißer Schimmel – entfernen?

Jegliche Form von Schimmel ist auf Dauer gesundheitsgefährdend, egal ob weiß, grün, gelb, rot oder schwarz, und sollte deshalb zügig entfernt werden. Lebensmittel mit weißem Schimmel können einfach vorsichtig draußen im Müll entsorgt werden. Vor allem feuchte Wände bieten weißem Schimmel eine ideale Oberfläche, um zu wachsen. Welche Mittel sich für die Entfernung von Schimmel eignen, ist abhängig von der Art und Qualität des Schimmelbefalls. Hausmittel zur Schimmelentfernung ist beispielsweise Alkohol von ca. 70.% (Brennspiritus).
Tragen Sie bei der Entfernung in allen Fällen Atemschutz, Handschuhe und eine Schutzbrille.
Bei einem starken Befall von weißem Schimmel empfehlen wir Ihnen die Beauftragung eines Fachmanns. Dieser weiß worauf, es bei der Entfernung von Schimmel ankommt.

Weißer Schimmel – welche vorbeugenden Maßnahmen kann ich treffen?

Sie können bereist vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um weißen Schimmel zu vermeiden.

  • Sorgen Sie dafür, dass ein regelmäßiger Luftaustausch in Ihrem Zuhause stattfindet.
  • Lüften Sie mehrfach am Tag mit weit geöffnetem Fenster. So gelangt Feuchtigkeit aus der Raumluft nach draußen. Ein gekipptes Fenster ist nicht zu empfehlen, da die Wandbereiche am Fenster auskühlen und Schimmelwachstum begünstigen.
  • Möbel sollten nicht zu nah an Außenwänden stehen, da dort die Luft sonst nicht zirkulieren kann.
  • Trocknen Sie keine Wäsche in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus.
  • Heizen Sie angemessen und sorgen für ein gleichmäßiges Raumklima.
  • Prüfen Sie, ob ein Wasserschaden Ursache für eine vorliegende erhöhte Luftfeuchtigkeit sein könnte.
  • Lassen Sie keine (vor allem frische) Lebensmittel, wie Obst und Gemüse lange ungekühlt herumliegen. Achten Sie darauf, dass das Lebensmittel keine Öffnung, Lock etc. vorweist.

Weitere Seiten:

Umweltbundesamt „Häufige Fragen bei Schimmelbefall“:

http://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/schimmel/haeufige-fragen-bei-schimmelbefall#textpart-3


Wikipedia „Ausblühung“:  https://de.wikipedia.org/wiki/Ausbl%C3%BChung