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Feuchte Wände - Was tun?

feuchte-waende

 

Inhalt dieses Artikels:

1.   Wie entstehen feuchte Wände?

2.   Nasse Wände durch Baufeuchte

3.   Feuchter Keller: Alarmzeichen muffiger Geruch

3.1 Keller abdichten: Innenabdichtung oder Außenabdichtung?

3.2 Horizontalsperre: nachträglicher Einbau möglich

3.3 Weshalb kann selbst ein abgedichteter Keller Schimmel zeigen?

3.4 Kälte im Keller begünstigt Feuchtigkeit

 

Feuchte Wände sind für Hausbesitzer und die Bewohner eines Hauses alles andere als ein kleines Problem. So erweist sich Feuchtigkeit als idealer Nährboden für Schimmelpilze, die langfristig ein Risiko für die Gesundheit des Menschen darstellen. Darüber hinaus gefährden nässe Wände schlimmstenfalls sogar die Standsicherheit von Mauern.
Doch wo liegen die Ursachen und was lässt sich dagegen unternehmen? Im Folgenden haben wir wesentliche Aspekte zum Thema feuchte Wände für Sie zusammengestellt und geben Tipps, wie Sie Abhilfe schaffen können.


Wie entstehen feuchte Wände?

Die Ursachen für feuchte oder sogar nasse Wände sind vielfältig. Als Anrainer von Flüssen haben Immobilienbesitzer immer häufiger mit Hochwasser zu kämpfen, das den Keller flutet oder sogar bis ins Erdgeschoss eindringt.
Aber nicht nur Naturgewalten bedrohen das Mauerwerk, auch defekte, auslaufende Spül- oder Waschmaschinen, Rohrbrüche und dauerhaft falsches Lüften sorgen für die Bildung von Feuchtigkeit in der Wand.
Der Kern des Problems liegt jedoch nicht in kurzfristig auftretender Nässe, sondern darin, dass das Mauerwerk dabei zu viel Feuchtigkeit speichert. Wer sich nun mit einer oberflächlichen Trocknung begnügt oder auf die Selbsttrocknung hofft, vernachlässigt die bereits in tiefere Schichten eingedrungene Nässe. Bau- oder Sanierungsarbeiten können ebenfalls zur Feuchtigkeitsbildung beitragen.

Nasse Wände durch Baufeuchte

In Baustoffen wie beispielsweise Estrich, Beton oder Mörtel ist ein hoher Wassergehalt zu verzeichnen, bevor die Materialien aushärten.
Die Vorteile moderner, dicht abschließender Fenster und Türen verkehren sich in der Bauphase ins Gegenteil. So wird der für eine optimale Wasserverdunstung unbedingt erforderliche Luftaustausch verhindert, was zu Wasseransammlungen im Mauerwerk führt. Es bildet sich die sogenannte Baufeuchte, die sowohl bei Neubauten als auch nach Sanierungsmaßnahmen auftreten kann.
Entscheidend für den Grad der Feuchtigkeitsbildung ist, wie viel Wasser mit Putz- oder Estricharbeiten ins Gebäude gelangen konnte. Je nach Bauweise variiert die Ausprägung der Baufeuchte. Generell gilt, dass Häuser in Leichtbauweise weniger betroffen sind als solche in Massivbauweise.


Tipp vom Experten: Wie beschleunigen Sie den natürlichen Trocknungsvorgang?

Aufgrund einer nassen Dämmung kommt es zum Verlust der Wärmeschutzfunktion. So müssen Sie während der Trocknungsphase mit höheren Heizkosten rechnen. Wussten Sie schon, dass Sie bei einem Neubau in Massivbauweise einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren veranschlagen sollten, bis die gewünschte Trocknung erreicht ist? Mit verstärktem Lüften können Sie diesen Prozess unterstützen.


Feuchter Keller: Alarmzeichen muffiger Geruch

Für feuchte Wände im Keller können diverse Ursachen verantwortlich sein wie beispielsweise eine schadhafte oder unzureichende Abdichtung.
Wenn Sie in Ihrem Keller einen muffigen Geruch bemerken, ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Als Hausbesitzer sollten Sie jedoch davon absehen, selbst eine eventuell unsachgemäße Reparatur durchzuführen, die eine anstehende Kellersanierung zusätzlich verteuert. Stattdessen ist es ratsam, einen Fachbetrieb hinzuziehen, der für die Klärung der Ursache sorgt und Ihnen zielführende Sanierungsmaßnahmen empfiehlt.


Keller abdichten: Innenabdichtung oder Außenabdichtung?

Ob eine Kellerabdichtung im Innen- oder Außenbereich infrage kommt, hängt unter anderem von den räumlichen Gegebenheiten einer Immobilie ab. Bei freistehenden Gebäuden ist eine Außenabdichtung der Kellerwände problemlos möglich, da hier ausreichend Platz für die Sanierung vorhanden ist. Bei Reihenhäusern und natürlich auch in dicht besiedelten Innenstädten gibt es aufgrund der Enge oft keine Möglichkeiten. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Kellerwand von innen abzudichten.


Horizontalsperre: nachträglicher Einbau möglich

nasse-waendeEine Horizontalsperre im Fundamentbereich verhindert, dass Bodenfeuchtigkeit kapillar im Mauerwerk aufsteigt. In Neubauten gehört der Einbau dieser effektiven Sperre zum Standard. Für ältere Gebäude gilt, dass die Sperre häufig undicht ist oder sogar gänzlich fehlt, was erhebliche Probleme nach sich zieht. So kann eine fehlende oder mangelhafte Horizontalsperre dazu führen, dass Feuchtigkeit im Mauerwerk bis zu zehn Meter hoch steigt. Gefährdet sind in solchen Fällen somit nicht nur Keller, sondern auch die anderen Etagen. Es besteht dann ein großes Risiko, dass sich Schimmelpilz- oder Schwammbefall einstellt.

Generell lassen sich mechanische, chemische und elektrophysikalische Verfahren unterscheiden. Doch nicht jedes Verfahren eignet sich für jedes Haus, sodass hier die Expertise eines Profis gefragt ist. Im Einzelnen stehen diese Möglichkeiten zum Einbau einer Horizontalsperre zur Auswahl:

  • Mauersägeverfahren
  • Maueraustauschverfahren
  • Einschlagen von Blechen
  • Bohrkernverfahren
  • Injektionsverfahren
  • Elektroosmoseverfahren


Weshalb kann selbst ein abgedichteter Keller Schimmel zeigen?

Insbesondere im Sommer gibt es eine weitere Gefahrenquelle, da der immer in der Raumluft enthaltene Wasserdampf nun wärmer ist und sich auf den kalten Kellerwänden als Feuchtigkeit niederschlägt. Feuchte Flächen bieten Schimmelpilzen jedoch hervorragende Lebensbedingungen, sodass sich schnell Schimmel bilden kann.

 

Tipp vom Experten: auch Keller regelmäßig lüften

Wer richtig lüftet, erspart sich im Zweifelsfall hohe Sanierungskosten. Die meisten Menschen sorgen mit regelmäßigem Lüften für eine ausreichende Abfuhr von überflüssiger Raumfeuchte im Haus. Dass auch der Keller dabei nicht vergessen werden sollte, ist vielen jedoch nicht bewusst. Ebenso wie in den Wohnräumen muss im Keller eine turnusmäßige, kräftige Stoßlüftung erfolgen, um Schäden durch Schimmelpilzbefall zu vermeiden. Jedoch sollte im Keller nur im Winter gelüftet werden, nicht jedoch im Sommer.


Kälte im Keller begünstigt Feuchtigkeit

Richtiges Lüften trägt zwar zur Vermeidung von zu viel Feuchtigkeit in Wänden bei, doch auch die Wärmezufuhr spielt eine erhebliche Rolle. So sind die Temperaturen in Kellern zumeist deutlich niedriger als in den Wohnräumen. Kalte Luft kann jedoch viel weniger Wasser aufnehmen als warme, zudem ist die in unseren Breitengraden von außen hereinströmende Luft selten trocken, sondern führt Wasser mit sich. Es schafft somit Abhilfe, im Keller wärmere Temperaturen einzustellen als üblich, um der Feuchtigkeitsbildung entgegenzuwirken.

 


 

Zum Weiterlesen:
Stiftung Warentest: Feuchte Keller - Höchste Zeit
Umweltbundesamt: Richtig Lüften, Schimmelbildung vermeiden

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Feuchte Wände - Was tun?

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Inhalt dieses Artikels:

1.   Wie entstehen feuchte Wände?

2.   Nasse Wände durch Baufeuchte

3.   Feuchter Keller: Alarmzeichen muffiger Geruch

3.1 Keller abdichten: Innenabdichtung oder Außenabdichtung?

3.2 Horizontalsperre: nachträglicher Einbau möglich

3.3 Weshalb kann selbst ein abgedichteter Keller Schimmel zeigen?

3.4 Kälte im Keller begünstigt Feuchtigkeit

 

Feuchte Wände sind für Hausbesitzer und die Bewohner eines Hauses alles andere als ein kleines Problem. So erweist sich Feuchtigkeit als idealer Nährboden für Schimmelpilze, die langfristig ein Risiko für die Gesundheit des Menschen darstellen. Darüber hinaus gefährden nässe Wände schlimmstenfalls sogar die Standsicherheit von Mauern.
Doch wo liegen die Ursachen und was lässt sich dagegen unternehmen? Im Folgenden haben wir wesentliche Aspekte zum Thema feuchte Wände für Sie zusammengestellt und geben Tipps, wie Sie Abhilfe schaffen können.


Wie entstehen feuchte Wände?

Die Ursachen für feuchte oder sogar nasse Wände sind vielfältig. Als Anrainer von Flüssen haben Immobilienbesitzer immer häufiger mit Hochwasser zu kämpfen, das den Keller flutet oder sogar bis ins Erdgeschoss eindringt.
Aber nicht nur Naturgewalten bedrohen das Mauerwerk, auch defekte, auslaufende Spül- oder Waschmaschinen, Rohrbrüche und dauerhaft falsches Lüften sorgen für die Bildung von Feuchtigkeit in der Wand.
Der Kern des Problems liegt jedoch nicht in kurzfristig auftretender Nässe, sondern darin, dass das Mauerwerk dabei zu viel Feuchtigkeit speichert. Wer sich nun mit einer oberflächlichen Trocknung begnügt oder auf die Selbsttrocknung hofft, vernachlässigt die bereits in tiefere Schichten eingedrungene Nässe. Bau- oder Sanierungsarbeiten können ebenfalls zur Feuchtigkeitsbildung beitragen.

Nasse Wände durch Baufeuchte

In Baustoffen wie beispielsweise Estrich, Beton oder Mörtel ist ein hoher Wassergehalt zu verzeichnen, bevor die Materialien aushärten.
Die Vorteile moderner, dicht abschließender Fenster und Türen verkehren sich in der Bauphase ins Gegenteil. So wird der für eine optimale Wasserverdunstung unbedingt erforderliche Luftaustausch verhindert, was zu Wasseransammlungen im Mauerwerk führt. Es bildet sich die sogenannte Baufeuchte, die sowohl bei Neubauten als auch nach Sanierungsmaßnahmen auftreten kann.
Entscheidend für den Grad der Feuchtigkeitsbildung ist, wie viel Wasser mit Putz- oder Estricharbeiten ins Gebäude gelangen konnte. Je nach Bauweise variiert die Ausprägung der Baufeuchte. Generell gilt, dass Häuser in Leichtbauweise weniger betroffen sind als solche in Massivbauweise.


Tipp vom Experten: Wie beschleunigen Sie den natürlichen Trocknungsvorgang?

Aufgrund einer nassen Dämmung kommt es zum Verlust der Wärmeschutzfunktion. So müssen Sie während der Trocknungsphase mit höheren Heizkosten rechnen. Wussten Sie schon, dass Sie bei einem Neubau in Massivbauweise einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren veranschlagen sollten, bis die gewünschte Trocknung erreicht ist? Mit verstärktem Lüften können Sie diesen Prozess unterstützen.


Feuchter Keller: Alarmzeichen muffiger Geruch

Für feuchte Wände im Keller können diverse Ursachen verantwortlich sein wie beispielsweise eine schadhafte oder unzureichende Abdichtung.
Wenn Sie in Ihrem Keller einen muffigen Geruch bemerken, ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Als Hausbesitzer sollten Sie jedoch davon absehen, selbst eine eventuell unsachgemäße Reparatur durchzuführen, die eine anstehende Kellersanierung zusätzlich verteuert. Stattdessen ist es ratsam, einen Fachbetrieb hinzuziehen, der für die Klärung der Ursache sorgt und Ihnen zielführende Sanierungsmaßnahmen empfiehlt.


Keller abdichten: Innenabdichtung oder Außenabdichtung?

Ob eine Kellerabdichtung im Innen- oder Außenbereich infrage kommt, hängt unter anderem von den räumlichen Gegebenheiten einer Immobilie ab. Bei freistehenden Gebäuden ist eine Außenabdichtung der Kellerwände problemlos möglich, da hier ausreichend Platz für die Sanierung vorhanden ist. Bei Reihenhäusern und natürlich auch in dicht besiedelten Innenstädten gibt es aufgrund der Enge oft keine Möglichkeiten. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Kellerwand von innen abzudichten.


Horizontalsperre: nachträglicher Einbau möglich

nasse-waendeEine Horizontalsperre im Fundamentbereich verhindert, dass Bodenfeuchtigkeit kapillar im Mauerwerk aufsteigt. In Neubauten gehört der Einbau dieser effektiven Sperre zum Standard. Für ältere Gebäude gilt, dass die Sperre häufig undicht ist oder sogar gänzlich fehlt, was erhebliche Probleme nach sich zieht. So kann eine fehlende oder mangelhafte Horizontalsperre dazu führen, dass Feuchtigkeit im Mauerwerk bis zu zehn Meter hoch steigt. Gefährdet sind in solchen Fällen somit nicht nur Keller, sondern auch die anderen Etagen. Es besteht dann ein großes Risiko, dass sich Schimmelpilz- oder Schwammbefall einstellt.

Generell lassen sich mechanische, chemische und elektrophysikalische Verfahren unterscheiden. Doch nicht jedes Verfahren eignet sich für jedes Haus, sodass hier die Expertise eines Profis gefragt ist. Im Einzelnen stehen diese Möglichkeiten zum Einbau einer Horizontalsperre zur Auswahl:

  • Mauersägeverfahren
  • Maueraustauschverfahren
  • Einschlagen von Blechen
  • Bohrkernverfahren
  • Injektionsverfahren
  • Elektroosmoseverfahren


Weshalb kann selbst ein abgedichteter Keller Schimmel zeigen?

Insbesondere im Sommer gibt es eine weitere Gefahrenquelle, da der immer in der Raumluft enthaltene Wasserdampf nun wärmer ist und sich auf den kalten Kellerwänden als Feuchtigkeit niederschlägt. Feuchte Flächen bieten Schimmelpilzen jedoch hervorragende Lebensbedingungen, sodass sich schnell Schimmel bilden kann.

 

Tipp vom Experten: auch Keller regelmäßig lüften

Wer richtig lüftet, erspart sich im Zweifelsfall hohe Sanierungskosten. Die meisten Menschen sorgen mit regelmäßigem Lüften für eine ausreichende Abfuhr von überflüssiger Raumfeuchte im Haus. Dass auch der Keller dabei nicht vergessen werden sollte, ist vielen jedoch nicht bewusst. Ebenso wie in den Wohnräumen muss im Keller eine turnusmäßige, kräftige Stoßlüftung erfolgen, um Schäden durch Schimmelpilzbefall zu vermeiden. Jedoch sollte im Keller nur im Winter gelüftet werden, nicht jedoch im Sommer.


Kälte im Keller begünstigt Feuchtigkeit

Richtiges Lüften trägt zwar zur Vermeidung von zu viel Feuchtigkeit in Wänden bei, doch auch die Wärmezufuhr spielt eine erhebliche Rolle. So sind die Temperaturen in Kellern zumeist deutlich niedriger als in den Wohnräumen. Kalte Luft kann jedoch viel weniger Wasser aufnehmen als warme, zudem ist die in unseren Breitengraden von außen hereinströmende Luft selten trocken, sondern führt Wasser mit sich. Es schafft somit Abhilfe, im Keller wärmere Temperaturen einzustellen als üblich, um der Feuchtigkeitsbildung entgegenzuwirken.

 


 

Zum Weiterlesen:
Stiftung Warentest: Feuchte Keller - Höchste Zeit
Umweltbundesamt: Richtig Lüften, Schimmelbildung vermeiden

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