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Wie entsteht Schimmel?

wie-entsteht-schimmel

Inhalt dieses Artikels:

1. Wie entsteht Schimmel in der Wohnung und wie lässt er sich verhindern?

2. Voraussetzungen für das Schimmelpilz-Wachstum

3. Wie entsteht Schimmel - so können Sie ihn effektiv vermeiden

4. 6 wichtige Tipps, um Schimmelbildung zu vermeiden

5. Kleinflächigen Schimmel entfernen – diese Sofortmaßnahme hilft

Ein gesundes Raumklima setzt eine gute Luftqualität sowie die optimale Luftfeuchtigkeit voraus, doch die Realität sieht häufig anders aus. Neben organischen Verbindungen, die aus Möbeln oder Bausubstanzen entweichen, setzen besonders toxische Schimmelpilze unserer Wohnumgebung zu.
Schimmel an der Wand gehört zu den Wohngiften, die nicht nur Allergien, sondern auch Erkrankungen der Atemwege und Lungen hervorrufen können.

Damit es nicht erst soweit kommt, lohnt sich ein Einblick in die Welt der Schimmelpilze, um ihre Anforderungen an die Umgebung besser zu verstehen. Wenn Sie wissen, welches natürliche Milieu die hartnäckigen Pilze bevorzugen, können Sie mit wenigen Handgriffen dafür sorgen, dass sich die giftigen Schimmelpilze erst gar nicht festsetzen. Hier erfahren Sie mehr dazu!

Wie entsteht Schimmel in der Wohnung und wie lässt er sich verhindern?

Obwohl Schimmelpilze vor allem im Zusammenhang mit den eigenen Räumlichkeiten stets ein Unbehagen auslösen, zersetzen sie in der freien Natur lediglich abgestorbene Organismen. Somit übernehmen sie eine besonders wichtige Aufgabe im natürlichen Kreislauf des Ökosystems. Durch diesen Zersetzungsprozess stellen Schimmelpilze der Natur anorganische Stoffe wie beispielsweise Wasser und Kohlenstoffdioxid zur Verfügung, die sie aus dem organischen Material abbauen.

Eine geringe Anzahl an Schimmelsporen befindet sich immer in der Außenluft und dringt mit dem Lüften in unsere Wohnräume ein. Wachsen Schimmelpilze in geschlossenen Bereichen, nimmt auch die Konzentration ihrer Vermehrungsorgane in der Luft zu. Die Ansammlung der giftigen Ausdünstungen ihrer Stoffwechselprodukte nimmt ebenfalls sprunghaft zu. Erst dadurch werden die Pilze zu einem gesundheitlichen Risiko.

Voraussetzungen für das Schimmelpilz-Wachstum

Ideale Nährböden für Schimmelpilzsporen sind alle organischen Materialien. Dazu gehören Lebensmittel, Tapeten, Holz, Kleister, Stoffe und sogar Kunstharz. Kommt zu den organischen Stoffen noch genügend Feuchtigkeit hinzu, beginnen die Sporen zu wachsen und sich nach und nach auszubreiten. Zum eigentlichen Schimmel gesellen sich nach einer gewissen Zeit auch verschiedene Bakterien und Mikroorganismen, wodurch sich der Schimmelbelag in unterschiedlichen Formen und Farben ausbildet.

Auf die Frage, wie entsteht Schimmel, führen Sie die Grundbedürfnisse des Schimmels zu einer Antwort.

Damit sich Schimmel bilden kann, stellt er folgende Kriterien an sein unmittelbares Umfeld:

überschüssige Feuchtigkeit (über 60 Prozent relativer Luftfeuchte)
organischer Untergrund
passende Temperatur von 0° bis 50° C je nach Pilzart
Sauerstoffgehalt von wenigen Prozent
passender pH-Wert zwischen 4,5 und 6,5

Wie entsteht Schimmel - so können Sie ihn effektiv vermeiden

Expertentipp: Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen die Luftfeuchtigkeit in Räumen. Hierzu eignet sich am besten ein Thermo-Hygrometer, von dem Sie den Luftfeuchtigkeitswert einfach ablesen können.


Um ein gesundes Raumklima zu schaffen und Schimmelpilzen erst gar keine Lebensgrundlage zu bieten, sollten Sie den Pilzen mit mehrmaligem Stoßlüften am Tag zuvorkommen. So gelangt wassergetränkte Luft nach draußen und die Luftfeuchtigkeit in den Räumen normalisiert sich. Nach jedem Kochen, Duschen oder Baden ist es empfehlenswert, nahe Fenster immer gleich für wenige Minuten zu öffnen.
Um effektiv Schimmel in Ihrer Wohnumgebung zu verhindern, lohnt sich die Anschaffung eines Hygrometers. Mit diesem Gerät haben Sie die Luftfeuchtigkeit jederzeit im Blick.

➽ 6 wichtige Tipps, um Schimmelbildung zu vermeiden

  • Im Sommer sollten Sie nur morgens und abends lüften, damit keine schwülwarme Luft eindringen und auf den kühleren Innenwänden kondensieren kann.
  • Schalten Sie beim Kochen die Dunstabzugshaube an.
  • Halten Sie die Badezimmertür geschlossen und lüften Sie nach jedem Baden oder Duschen ausgiebig.
  • Heizen Sie im Winter alle Räume, damit keine warme Luft in kältere Räume zieht und sich so wieder Kondenswasser bilden kann.
  • Rücken Sie nach Möglichkeit Schränke mindestens 10 cm von Wand weg, damit eine ausreichende Luftumwälzung ermöglicht wird. So verhindern Sie das entstehen feuchter Wände.
  • Senken Sie eine zu hohe Luftfeuchtigkeit mit einem Luftentfeuchter.

 

Wussten Sie schon, dass…

die optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen zwischen 40 und 60 Prozent liegt? Bei höheren Werten droht die Gefahr von Schimmelbildung.

 

Kleinflächigen Schimmel entfernen – diese Sofortmaßnahme hilft

schimmelentfernungXE5dftgppkzolKleinflächigen Schimmelbefall können Sie mit wenigen Hausmitteln bereits effektiv zu Leibe rücken. Wurden allerdings bereits größere Bereiche an Decken, Wänden oder Fugen Opfer des hartnäckigen Schimmels, sollte dieser immer fachgerecht von einem Experten entfernt werden.

Beim Beseitigen von Schimmel gehen Sie anhand dieser Schritte vor:

1.) Befallene Gegenstände entfernen: Räumen Sie Lebensmittel und Gegenstände wie Kleidung oder Kinderspielzeug vor der Reinigung aus dem Zimmer. Nicht mehr verwendbare Dinge sollten Sie luft- und staubdicht in Müllsäcke verpacken und mit dem Hausmüll entsorgen.

2.) Verwenden Sie Schutzhandschuhe: Bei der Entfernung von Schimmelpilzen sollten Sie stets Schutzhandschuhe tragen und den Pilz nur mit den Handschuhen berühren.

3.) Glatte Flächen mit Haushaltsreiniger säubern: Glatte Flächen wie Glas, Keramik, Fliesen oder Metall können Sie mit einem haushaltsüblichen Reiniger waschen und danach mit einem 70-prozentigem Alkohol desinfizieren.

4.) Erneuern Sie vom Schimmel befallene Silikonfugen: Entfernen Sie befallene Fugen mit einem geeigneten Messer und reinigen Sie den Untergrund mit Alkohol. Im Anschluss können Sie die herausgetrennten Fugen erneuern.

Expertentipp:
Trockenes Abkehren oder Abbürsten trägt nur zur Ausbreitung der Schimmelsporen bei. Waschen Sie den oberflächigen Schimmelpilz daher besser mit einem nassen Lappen ab.

 

Wussten Sie schon, dass…

Alkohol effektiv Schimmelpilze abtötet? Waschen Sie deshalb offenporige oder poröse Flächen wie verputzte Wände mit einem 70-prozentigem Alkohol ab. Sorgen Sie bei und nach der Reinigung unbedingt für eine ausreichende Durchlüftung.

 


Zum Weiterlesen:
Verbraucherzentrale (2016): Wie entsteht Schimmel und was er bewirkt
NDR (2018): Schimmel in der Wohnung entfernen und vermeiden.

 

Inhalt dieses Artikels: 1. Wie entsteht Schimmel in der Wohnung und wie lässt er sich verhindern? 2. Voraussetzungen für das Schimmelpilz-Wachstum 3. Wie entsteht Schimmel - so... mehr erfahren »
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1. Wie entsteht Schimmel in der Wohnung und wie lässt er sich verhindern?

2. Voraussetzungen für das Schimmelpilz-Wachstum

3. Wie entsteht Schimmel - so können Sie ihn effektiv vermeiden

4. 6 wichtige Tipps, um Schimmelbildung zu vermeiden

5. Kleinflächigen Schimmel entfernen – diese Sofortmaßnahme hilft

Ein gesundes Raumklima setzt eine gute Luftqualität sowie die optimale Luftfeuchtigkeit voraus, doch die Realität sieht häufig anders aus. Neben organischen Verbindungen, die aus Möbeln oder Bausubstanzen entweichen, setzen besonders toxische Schimmelpilze unserer Wohnumgebung zu.
Schimmel an der Wand gehört zu den Wohngiften, die nicht nur Allergien, sondern auch Erkrankungen der Atemwege und Lungen hervorrufen können.

Damit es nicht erst soweit kommt, lohnt sich ein Einblick in die Welt der Schimmelpilze, um ihre Anforderungen an die Umgebung besser zu verstehen. Wenn Sie wissen, welches natürliche Milieu die hartnäckigen Pilze bevorzugen, können Sie mit wenigen Handgriffen dafür sorgen, dass sich die giftigen Schimmelpilze erst gar nicht festsetzen. Hier erfahren Sie mehr dazu!

Wie entsteht Schimmel in der Wohnung und wie lässt er sich verhindern?

Obwohl Schimmelpilze vor allem im Zusammenhang mit den eigenen Räumlichkeiten stets ein Unbehagen auslösen, zersetzen sie in der freien Natur lediglich abgestorbene Organismen. Somit übernehmen sie eine besonders wichtige Aufgabe im natürlichen Kreislauf des Ökosystems. Durch diesen Zersetzungsprozess stellen Schimmelpilze der Natur anorganische Stoffe wie beispielsweise Wasser und Kohlenstoffdioxid zur Verfügung, die sie aus dem organischen Material abbauen.

Eine geringe Anzahl an Schimmelsporen befindet sich immer in der Außenluft und dringt mit dem Lüften in unsere Wohnräume ein. Wachsen Schimmelpilze in geschlossenen Bereichen, nimmt auch die Konzentration ihrer Vermehrungsorgane in der Luft zu. Die Ansammlung der giftigen Ausdünstungen ihrer Stoffwechselprodukte nimmt ebenfalls sprunghaft zu. Erst dadurch werden die Pilze zu einem gesundheitlichen Risiko.

Voraussetzungen für das Schimmelpilz-Wachstum

Ideale Nährböden für Schimmelpilzsporen sind alle organischen Materialien. Dazu gehören Lebensmittel, Tapeten, Holz, Kleister, Stoffe und sogar Kunstharz. Kommt zu den organischen Stoffen noch genügend Feuchtigkeit hinzu, beginnen die Sporen zu wachsen und sich nach und nach auszubreiten. Zum eigentlichen Schimmel gesellen sich nach einer gewissen Zeit auch verschiedene Bakterien und Mikroorganismen, wodurch sich der Schimmelbelag in unterschiedlichen Formen und Farben ausbildet.

Auf die Frage, wie entsteht Schimmel, führen Sie die Grundbedürfnisse des Schimmels zu einer Antwort.

Damit sich Schimmel bilden kann, stellt er folgende Kriterien an sein unmittelbares Umfeld:

überschüssige Feuchtigkeit (über 60 Prozent relativer Luftfeuchte)
organischer Untergrund
passende Temperatur von 0° bis 50° C je nach Pilzart
Sauerstoffgehalt von wenigen Prozent
passender pH-Wert zwischen 4,5 und 6,5

Wie entsteht Schimmel - so können Sie ihn effektiv vermeiden

Expertentipp: Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen die Luftfeuchtigkeit in Räumen. Hierzu eignet sich am besten ein Thermo-Hygrometer, von dem Sie den Luftfeuchtigkeitswert einfach ablesen können.


Um ein gesundes Raumklima zu schaffen und Schimmelpilzen erst gar keine Lebensgrundlage zu bieten, sollten Sie den Pilzen mit mehrmaligem Stoßlüften am Tag zuvorkommen. So gelangt wassergetränkte Luft nach draußen und die Luftfeuchtigkeit in den Räumen normalisiert sich. Nach jedem Kochen, Duschen oder Baden ist es empfehlenswert, nahe Fenster immer gleich für wenige Minuten zu öffnen.
Um effektiv Schimmel in Ihrer Wohnumgebung zu verhindern, lohnt sich die Anschaffung eines Hygrometers. Mit diesem Gerät haben Sie die Luftfeuchtigkeit jederzeit im Blick.

➽ 6 wichtige Tipps, um Schimmelbildung zu vermeiden

  • Im Sommer sollten Sie nur morgens und abends lüften, damit keine schwülwarme Luft eindringen und auf den kühleren Innenwänden kondensieren kann.
  • Schalten Sie beim Kochen die Dunstabzugshaube an.
  • Halten Sie die Badezimmertür geschlossen und lüften Sie nach jedem Baden oder Duschen ausgiebig.
  • Heizen Sie im Winter alle Räume, damit keine warme Luft in kältere Räume zieht und sich so wieder Kondenswasser bilden kann.
  • Rücken Sie nach Möglichkeit Schränke mindestens 10 cm von Wand weg, damit eine ausreichende Luftumwälzung ermöglicht wird. So verhindern Sie das entstehen feuchter Wände.
  • Senken Sie eine zu hohe Luftfeuchtigkeit mit einem Luftentfeuchter.

 

Wussten Sie schon, dass…

die optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen zwischen 40 und 60 Prozent liegt? Bei höheren Werten droht die Gefahr von Schimmelbildung.

 

Kleinflächigen Schimmel entfernen – diese Sofortmaßnahme hilft

schimmelentfernungXE5dftgppkzolKleinflächigen Schimmelbefall können Sie mit wenigen Hausmitteln bereits effektiv zu Leibe rücken. Wurden allerdings bereits größere Bereiche an Decken, Wänden oder Fugen Opfer des hartnäckigen Schimmels, sollte dieser immer fachgerecht von einem Experten entfernt werden.

Beim Beseitigen von Schimmel gehen Sie anhand dieser Schritte vor:

1.) Befallene Gegenstände entfernen: Räumen Sie Lebensmittel und Gegenstände wie Kleidung oder Kinderspielzeug vor der Reinigung aus dem Zimmer. Nicht mehr verwendbare Dinge sollten Sie luft- und staubdicht in Müllsäcke verpacken und mit dem Hausmüll entsorgen.

2.) Verwenden Sie Schutzhandschuhe: Bei der Entfernung von Schimmelpilzen sollten Sie stets Schutzhandschuhe tragen und den Pilz nur mit den Handschuhen berühren.

3.) Glatte Flächen mit Haushaltsreiniger säubern: Glatte Flächen wie Glas, Keramik, Fliesen oder Metall können Sie mit einem haushaltsüblichen Reiniger waschen und danach mit einem 70-prozentigem Alkohol desinfizieren.

4.) Erneuern Sie vom Schimmel befallene Silikonfugen: Entfernen Sie befallene Fugen mit einem geeigneten Messer und reinigen Sie den Untergrund mit Alkohol. Im Anschluss können Sie die herausgetrennten Fugen erneuern.

Expertentipp:
Trockenes Abkehren oder Abbürsten trägt nur zur Ausbreitung der Schimmelsporen bei. Waschen Sie den oberflächigen Schimmelpilz daher besser mit einem nassen Lappen ab.

 

Wussten Sie schon, dass…

Alkohol effektiv Schimmelpilze abtötet? Waschen Sie deshalb offenporige oder poröse Flächen wie verputzte Wände mit einem 70-prozentigem Alkohol ab. Sorgen Sie bei und nach der Reinigung unbedingt für eine ausreichende Durchlüftung.

 


Zum Weiterlesen:
Verbraucherzentrale (2016): Wie entsteht Schimmel und was er bewirkt
NDR (2018): Schimmel in der Wohnung entfernen und vermeiden.

 

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