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Schimmelbekämpfung

schimmelbekaempfungEine Schimmelbekämpfung in der Wohnung kann bei geringem Schimmelbefall auch von Laien mit Hausmitteln oder frei verkäuflichen Schimmelpilzentfernern durchgeführt werden. Großflächige Schimmelherde (über 0,5 m²) sollten aber von Profis beseitigt werden, da sonst bei unsachgemäßer Schimmelsanierung Gesundheitsgefahren drohen. Schimmelbefall lässt sich in den allermeisten Fällen durch geeignete präventive Maßnahmen verhindern. Schimmel kann in Wohnungen grundsätzlich bei hoher Luftfeuchtigkeit und falscher Lüftung entstehen. Kondensationspunkte an kalten Mauerstellen und ein unzureichendes Beheizen von Räumen fördert die Schimmelbildung ebenfalls.

Schimmelbekämpfung überflüssig machen: präventive Maßnahmen gegen Schimmel

Schimmel durch richtiges Lüften und Heizen vorbeugen:

Schimmelbekämpfung in der Wohnung könnte vielfach durch geeignete präventive Maßnahmen verhindert werden. Der Hauptgrund für einen Schimmelbefall in Innenräumen ist in den allermeisten Fällen eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Damit eine Schimmelbekämpfung gar nicht erst nötig wird, sollte die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen 65 – 70 % nicht übersteigen. Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit ist die Stoßlüftung. Diese sollte mehrmals täglich für 5 – 10 Minuten durch weit geöffnete Fenster erfolgen.2 Die Stoßlüftung ist auch besonders im Badezimmer direkt nach dem Duschen oder Baden sinnvoll. Absaugeinrichtungen in Bädern und Küchen können die Luftfeuchtigkeit ebenfalls reduzieren. Das Trocknen von Wäsche in Wohnräumen setzt viel Feuchtigkeit frei und sollte vermieden werden. Durchgängiges Heizen von allen Räumen verhindert das Kondensieren von Feuchtigkeit und macht die Schimmelbekämpfung meist überflüssig. Die Raumtemperatur sollte zur Schimmelprävention möglichst nicht unter 19 °C (Wohnräume) bzw. 16 °C (Schlafzimmer, Kellerräume) abfallen.

Bauliche Maßnahmen zur Schimmelprävention:

Ein guter Bauzustand von Wohnung oder Haus ist ebenfalls wichtig, um eine Schimmelbekämpfung zu vermeiden. So sollten die Außenwände über eine gleichmäßige und intakte Isolierung verfügen, die keine Kältebrücken entstehen lässt. Der Austausch von alten Einfachverglasungen reduziert die Kondenswasserbildung an Fensterbänken und Scheiben. Schadhafte äußere Schutzanstriche im Kellerbereich sind eine häufige Quelle für feuchtes Mauerwerk und Schimmel im Keller. Die Luft über Heizungen sollte frei zirkulieren können. Um die Luftzirkulation hinter Einbauschränken oder großen Möbelstücken zu verbessern, hat sich das Aufstellen mit ca. 10 cm Abstand zur Wand bewährt. In besonders schimmelgefährdeten Bereichen (Badezimmer, Waschküche) kann ein Anstrich mit spezieller Anti-Schimmel-Farbe sinnvoll sein.

Schimmelbekämpfung durch den Laien

Zur Schimmelbekämpfung durch den Laien hat sich Alkohol (Ethylalkohol) mit einem Alkoholgehalt von 70 % bei trockenen Flächen und 80 % bei feuchten Flächen bewährt.1 Mit einem alkoholgetränkten Lappen werden kleine Schimmelflächen einfach gründlich abgerieben. Nach einer Einwirkzeit von mindestens 30 Minuten sollte die Fläche mit Seifenlauge abgewaschen werden. Bei hartnäckigem Schimmel muss die Prozedur eventuell wiederholt werden. Wasserstoffperoxid (30 %) ist zur Schimmelbekämpfung ebenfalls geeignet. Essig ist für die Schimmelbekämpfung dagegen nicht ideal. Obwohl Essig Schimmel meist abtötet, wird Essig durch mögliche chemische Reaktionen mit dem Untergrund jedoch teilweise zum Nährboden für Schimmel. Schimmelpilzentferner aus Drogerien oder Baumärkten können Schimmel ebenfalls abtöten. Allerdings können diese Mittel auch teilweise gesundheitsschädliche Stoffe in die Raumluft abgeben. Auf jeden Fall sollten behandelte Flächen nach dem Gebrauch von Schimmelpilzentfernern gründlich gereinigt werden. Grundsätzlich ist das Tragen von Handschuhen, Schutzbrille und Mundschutz bei der Schimmelbekämpfung empfehlenswert. Von Schimmel befallene Kleidungsstücke, Polstermöbel, Tapeten, Teppiche oder Matratzen lassen sich kaum reinigen und sollten deshalb entsorgt werden.

Schimmelbekämpfung durch den Profi

Bevor ein Profi für die Schimmelbekämpfung beauftragt wird, sollten Erkundigungen über dessen Sachkenntnis und Qualifikation eingeholt werden. Eine Zertifizierung als Schimmelpilzentferner durch den TÜV ist zum Beispiel ein guter Anhaltspunkt für qualifizierte Betriebe. Ein seriös arbeitender Profi führt vor der Schimmelbekämpfung zuerst eine Bestandsaufnahme durch. Zur eigentlichen Bekämpfung des Schimmels stehen dem Profi unter anderem Putzfräsen mit Staubabsaugung und Sprühextraktionsverfahren zur Verfügung. Bei Sprühextraktionsverfahren werden Schimmelherde mit einem speziellen Reiniger besprüht. Im gleichen Arbeitsgang erfolgt dann das Absaugen von Reiniger und gelöstem Schimmel. Außerdem nutzen Profis zur Schimmelbekämpfung auch hochwirksame Chemikalien, die jedoch im Umgang spezielle Sachkenntnis und Schutzmaßnahmen erfordern.

Schimmel verhindern und Schimmelbekämpfung – die wichtigsten Fakten

  • Mehrmals tägliche Stoßlüftung ist die wichtigste präventive Maßnahme zur Schimmelbekämpfung.
  • Kältebrücken und Kondensationspunkte fördern Schimmel.
  • Zur Schimmelbekämpfung durch Laien sind Alkohol (mind. 70 %) und Wasserstoffperoxid (30 %) geeignet.
  • Profis setzen zur Schimmelbekämpfung zum Beispiel Putzfräsen und Sprühextraktionsverfahren ein.
  • Fachbetriebe zur Schimmelentfernung erkennt man zum Beisiel an einem TÜV-Zertifikat.
  • Für eine professionelle Entfernung von großflächigem Schimmel in 2 – 3 Räumen fallen Kosten von mindestens 700 Euro an.

 


Referenzen:
[1] Umweltbundesamt, „Schimmelpilze Leitfaden“
[2] Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, „Feuchte und Schimmel“

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